Kategorie: Diskriminierung
-
Über die wohlige Wärme am digitalen Scheiterhaufen
„Es macht mir wirklich keinen Spaß, Existenzen zu vernichten. Aber irgendwer muss es ja tun.“ Ein Satz, der auf der Zunge zergeht wie der Schaum eines lauwarmen Matcha Latte. Mit genau dieser säuerlichen Mischung aus tief empfundenem Märtyrertum, gespieltem Pflichtbewusstsein und unverhohlener Selbstgefälligkeit sitzt sie vor dem Bildschirm. Der Zeigefinger ruht auf dem Trackpad, die…
-
Wohlfühl-Apostel im Luxus-Bunker: Wenn Moralismus keine Rechnungen zahlen muss
Es ist ein herrlich bequemes Schauspiel: Man sitzt im lichten Altbau in Berlin-Mitte oder im gut abgeschirmten Speckgürtel-Idyll, schlürft andächtig am Hafer-Flat-White und erklärt dem Rest des Landes mit weinerlicher Grabesstimme die Welt. Wer nicht bedingungslos für offene Grenzen, uneingeschränkte Willkommenskultur und das globale Multikulti-Utopia brennt, hat wahlweise kein Herz, keinen Verstand oder steht mit…
-
Leichenfledderei als Geschäftsmodell: Wie Links und Rechts das CSD-Attentat ausschlachten
Es gibt eine mathematische Gewissheit im modernen politischen Diskurs: Noch bevor das Blut vom Asphalt gewaschen ist, schalten die PR-Maschinen der ideologischen Ränder auf Vollgas. Das grauenhafte Attentat am Rande des Berliner CSD ist das jüngste Fallbeispiel für eine zutiefst verkommene moralische Dynamik. Wenn ein islamistischer Gefährder mit einer Machete und einem Lieferwagen Jagd auf…
-
Safe Spaces – Die moralischen Schutzräume der Progressiven
Der Begriff „Safe Space“ gehört inzwischen zum ideologischen Grundinventar progressiver Milieus. Universitäten, Theater, Kulturhäuser und soziale Einrichtungen definieren sich zunehmend als Räume, in denen sich „marginalisierte Gruppen“ sicher fühlen sollen – frei von Diskriminierung, Mikroaggressionen und vor allem von den Zumutungen falscher Meinungen. Was als Schutzversprechen begann, wirkt in der Praxis jedoch immer häufiger wie…
-
Der ungehorsame Mann
– oder: Warum ein Kerl, der alleine lebt, plötzlich ein gesellschaftliches Problem ist Es gibt eine Regel im modernen Diskurs, die niemand laut ausspricht, die aber erstaunlich konsequent befolgt wird: Selbstbestimmung ist eine Tugend – solange die Richtigen sie ausüben. Eine Frau, die entscheidet, ohne Mann zu leben, ihre Energie in sich selbst zu investieren…
-
„Nicht alle Männer“ – der Satz, der ein Weltbild zerlegt
„Nicht alle Männer“ ist kein Argument, sondern ein Störsignal. Er erinnert daran, dass Realität nicht in moralische Schablonen passt. Genau deshalb wird er bekämpft. Der Post einer Social Media Feministin versucht sich an einer scheinbar differenzierten These: Nicht alle Männer würden Frauen schaden – aber alle Männer profitierten von einem System, das diesen Schaden ermögliche.…
-
Single-Mann ab 30? Dann zahl. Der autoritäre Kern des modernen US-Feminismus
In Teilen des US-Feminismus wird inzwischen offen darüber nachgedacht, Single-Männer ab 30 mit einer Sondersteuer zu belegen. Die Botschaft ist brutal ehrlich: Wer sich nicht bindet, wer keine Beziehung liefert, wer sich dem System entzieht, ist verdächtig – und soll zahlen. Noch ist das kein Gesetz. Aber die Denkweise ist längst da. Männer sind Mittel…
-
Warum Männer keine Empathie für Frauen mehr haben – und warum das gut so ist
Der Geschlechterdiskurs unserer Zeit ist kein Dialog. Er ist ein Tribunal. Männer sitzen auf der Anklagebank, Frauen führen die Verhandlung – und das Urteil steht schon vor Beginn fest. Schuld. Immer. Ohne Ausnahme. Was als Kampf um Gleichberechtigung begann, ist längst ein Projekt der Abwertung geworden. Die Schlagworte dazu kennt jeder: „toxische Männlichkeit“, „Patriarchat zerstören“,…
-
Tea: Die neue Hexenjagd beginnt auf deinem Handy
Stell dir vor, es gäbe eine App, in der wildfremde Menschen anonym über dich urteilen. Nicht über dein Restaurant. Nicht über deinen Kundenservice. Sondern über dich als Mensch. Genauer: als Mann.Dein Name, dein Gesicht – garniert mit Warnungen, Emojis und subjektiven Einschätzungen. Willkommen bei Tea. „Protect women. Expose bad behavior.“Klingt wie ein feministisches Kickstarter-Motto. Ist…
-
Ausgelacht oder angeklagt – viel mehr Optionen bleiben nicht.
Ein kontroverser Blick auf das Dillema der Incels Es gibt ein Wort, das in feministischen Kreisen gerne Hohn auslöst:Incel. Kurz für „involuntary celibate“, also unfreiwillig zölibatär.Meist assoziiert mit dumpfer Frauenverachtung, toxischem Männerbild und Internetforen voller Frust. Aber: Ist das stimmig? Oder verkennen wir gerade etwas Grundlegendes? Jeder Mann war schon mal „Incel“ – im eigentlichen…
