Schlagwort: Manipulation

  • Das dreckige Geschirr als Heldentat

    Social Media hat eine bizarre Ökonomie entwickelt: Wer nichts zu sagen hat, dramatisiert Normalität. Wer keine Expertise bietet, inszeniert Erschöpfung. Wer nicht polarisieren kann, erklärt sein Chaos zur Revolution. Das ist keine Authentizität – das ist narzisstische Selbsterhöhung im Gewand der Verletzlichkeit.

  • „Nicht alle Männer“ – der Satz, der ein Weltbild zerlegt

    „Nicht alle Männer“ ist kein Argument, sondern ein Störsignal. Er erinnert daran, dass Realität nicht in moralische Schablonen passt. Genau deshalb wird er bekämpft. Der Post einer Social Media Feministin versucht sich an einer scheinbar differenzierten These: Nicht alle Männer würden Frauen schaden – aber alle Männer profitierten von einem System, das diesen Schaden ermögliche.…

  • Charakterfehler rebranden – Diagnose statt Verantwortung

    Früher nannte man Dinge beim Namen: Betrug war Betrug, Rücksichtslosigkeit war Rücksichtslosigkeit, Faulheit war Faulheit. Heute nennen wir sie Diagnosen. Nicht, weil wir klüger geworden sind – sondern weil wir Konflikte scheuen, Verantwortung scheuen und uns moralische Unbequemlichkeiten gern wegdiagnostizieren. Vom miesen Charakter zur klinischen Erklärung: Die wunderbare Welt der Diagnosen.

  • Warum Linke die Realität gerne umdeuten – und sich damit kaum noch von der Rechten unterscheiden

    Wer denkt, Politik sei nüchtern und faktenbasiert, hat noch nie linke Diskurse verfolgt. Realität wird hier wie Knete geformt – solange sie ins eigene Narrativ passt. Besonders sichtbar wird das beim Umgang mit Zahlen. Fakten nach Bedarf: Australische Touristen, Schweizer Austauschstudenten… und immer Männer Linke Diskurse führen sie nicht als „gefährlichste Bevölkerungsgruppen“ an, aber es…

  • Warum niemand an der Meinungsfreiheit interessiert ist

    Meinungsfreiheit gilt als Grundpfeiler jeder Demokratie. Politiker beschwören sie, Medien schreiben sie sich auf die Fahnen, Bürger berufen sich auf sie. Doch kaum jemand meint wirklich, was er sagt. In der Praxis will jede Seite vor allem eins: die eigene Deutungshoheit sichern – und gegnerische Stimmen so weit wie möglich zurückdrängen. Ob links, rechts, konservativ…

  • Warum Männer keine Empathie für Frauen mehr haben – und warum das gut so ist

    Der Geschlechterdiskurs unserer Zeit ist kein Dialog. Er ist ein Tribunal. Männer sitzen auf der Anklagebank, Frauen führen die Verhandlung – und das Urteil steht schon vor Beginn fest. Schuld. Immer. Ohne Ausnahme. Was als Kampf um Gleichberechtigung begann, ist längst ein Projekt der Abwertung geworden. Die Schlagworte dazu kennt jeder: „toxische Männlichkeit“, „Patriarchat zerstören“,…

  • Zeig Gefühle – und zahl den Preis.

    Wie Männer zum Spagat zwischen Ritter und Therapeut gezwungen werden. Es klingt modern, aufgeklärt und empathisch: „Männer sollen endlich mehr Gefühle zeigen!“ Kaum eine Talkshow, kaum ein Lifestyle-Magazin, das nicht diese Forderung erhebt. Sie ist zur Parole geworden. Männer sollen ihre Mauern einreißen, sollen weinen dürfen, sich öffnen, über ihre Ängste sprechen. Klingt wie Fortschritt,…

  • Tea: Die neue Hexenjagd beginnt auf deinem Handy

    Stell dir vor, es gäbe eine App, in der wildfremde Menschen anonym über dich urteilen. Nicht über dein Restaurant. Nicht über deinen Kundenservice. Sondern über dich als Mensch. Genauer: als Mann.Dein Name, dein Gesicht – garniert mit Warnungen, Emojis und subjektiven Einschätzungen. Willkommen bei Tea. „Protect women. Expose bad behavior.“Klingt wie ein feministisches Kickstarter-Motto. Ist…

  • Die Endlosschleife der Schuld – Warum der Feminismus nicht abschließen kann

    Männer denken linear. Frauen fühlen zirkulär. Das ist natürlich eine Vereinfachung – aber eine, die im Kern einiges erklärt. Zum Beispiel, warum die moderne feministische Erzählung nie zu einem Punkt kommt. Warum kein Ziel erreicht, kein Konflikt abgeschlossen, keine Entschuldigung je angenommen wird. Warum Männer, selbst wenn sie heute alles „richtig“ machen würden, trotzdem nie…

  • 10 typische Einwände – und warum sie nicht greifen

    Ein Rebuttal zum strategischen Feminismus der vierten Welle Wer den heutigen Feminismus kritisiert, steht schnell unter Generalverdacht. Die Reaktionen sind oft reflexhaft, moralisch aufgeladen und intellektuell überschaubar: „Sexist!“, „Rechts!“ oder „Du willst Frauen zurück an den Herd!“ Doch wer wirklich eine offene Debatte über Gleichberechtigung führen will, muss auch aushalten, dass nicht jeder Satz mit…