Schlagwort: Machtstrukturen

  • Warum Linke die Realität gerne umdeuten – und sich damit kaum noch von der Rechten unterscheiden

    Wer denkt, Politik sei nüchtern und faktenbasiert, hat noch nie linke Diskurse verfolgt. Realität wird hier wie Knete geformt – solange sie ins eigene Narrativ passt. Besonders sichtbar wird das beim Umgang mit Zahlen. Fakten nach Bedarf: Australische Touristen, Schweizer Austauschstudenten… und immer Männer Linke Diskurse führen sie nicht als „gefährlichste Bevölkerungsgruppen“ an, aber es…

  • Single-Mann ab 30? Dann zahl. Der autoritäre Kern des modernen US-Feminismus

    In Teilen des US-Feminismus wird inzwischen offen darüber nachgedacht, Single-Männer ab 30 mit einer Sondersteuer zu belegen. Die Botschaft ist brutal ehrlich: Wer sich nicht bindet, wer keine Beziehung liefert, wer sich dem System entzieht, ist verdächtig – und soll zahlen. Noch ist das kein Gesetz. Aber die Denkweise ist längst da. Männer sind Mittel…

  • Warum niemand an der Meinungsfreiheit interessiert ist

    Meinungsfreiheit gilt als Grundpfeiler jeder Demokratie. Politiker beschwören sie, Medien schreiben sie sich auf die Fahnen, Bürger berufen sich auf sie. Doch kaum jemand meint wirklich, was er sagt. In der Praxis will jede Seite vor allem eins: die eigene Deutungshoheit sichern – und gegnerische Stimmen so weit wie möglich zurückdrängen. Ob links, rechts, konservativ…

  • Warum Männer keine Empathie für Frauen mehr haben – und warum das gut so ist

    Der Geschlechterdiskurs unserer Zeit ist kein Dialog. Er ist ein Tribunal. Männer sitzen auf der Anklagebank, Frauen führen die Verhandlung – und das Urteil steht schon vor Beginn fest. Schuld. Immer. Ohne Ausnahme. Was als Kampf um Gleichberechtigung begann, ist längst ein Projekt der Abwertung geworden. Die Schlagworte dazu kennt jeder: „toxische Männlichkeit“, „Patriarchat zerstören“,…

  • Wie die Guten gelernt haben, wertem von unwertem Leben zu trennen

    Es ist eine der großen Ironien unserer Zeit: Ausgerechnet jene, die mit Pathos für „Diversität, Toleranz und Inklusion“ antreten, haben ein erstaunliches Talent darin entwickelt, Menschen in Kategorien einzuteilen – in Wertvolle und Wertlose. Natürlich nennt es niemand so. Die Sprache der Woke-Community ist sanft, fast pastoral. Da ist von „Sensibilisierung“ die Rede, von „Safe…

  • Tea: Die neue Hexenjagd beginnt auf deinem Handy

    Stell dir vor, es gäbe eine App, in der wildfremde Menschen anonym über dich urteilen. Nicht über dein Restaurant. Nicht über deinen Kundenservice. Sondern über dich als Mensch. Genauer: als Mann.Dein Name, dein Gesicht – garniert mit Warnungen, Emojis und subjektiven Einschätzungen. Willkommen bei Tea. „Protect women. Expose bad behavior.“Klingt wie ein feministisches Kickstarter-Motto. Ist…

  • Ausgelacht oder angeklagt – viel mehr Optionen bleiben nicht.

    Ein kontroverser Blick auf das Dillema der Incels Es gibt ein Wort, das in feministischen Kreisen gerne Hohn auslöst:Incel. Kurz für „involuntary celibate“, also unfreiwillig zölibatär.Meist assoziiert mit dumpfer Frauenverachtung, toxischem Männerbild und Internetforen voller Frust. Aber: Ist das stimmig? Oder verkennen wir gerade etwas Grundlegendes? Jeder Mann war schon mal „Incel“ – im eigentlichen…

  • 10 typische Einwände – und warum sie nicht greifen

    Ein Rebuttal zum strategischen Feminismus der vierten Welle Wer den heutigen Feminismus kritisiert, steht schnell unter Generalverdacht. Die Reaktionen sind oft reflexhaft, moralisch aufgeladen und intellektuell überschaubar: „Sexist!“, „Rechts!“ oder „Du willst Frauen zurück an den Herd!“ Doch wer wirklich eine offene Debatte über Gleichberechtigung führen will, muss auch aushalten, dass nicht jeder Satz mit…

  • Von Gleichberechtigung zu Erpressung: Die parasitäre Logik der vierten Welle des Feminismus

    Wie der strategische Feminismus Leistungslosigkeit zur gesellschaftlichen Tugend erklärt. Es gibt Narrative, die sind so geschickt konstruiert, dass man sie kaum noch infrage stellen darf – ohne sofort in den Verdacht zu geraten, „rechts“, „frauenfeindlich“ oder „ewiggestrig“ zu sein. Begriffe wie gläserne Decke, strukturelle Benachteiligung oder das allgegenwärtige Patriarchat gehören dazu. Sie wirken harmlos, analytisch,…

  • Gynozentrik als gesellschaftliches Betriebssystem

    Wenn Frauen Kinder missbrauchen, spricht man von tragischen Einzelfällen. Bei Männern von systemischer Gewalt. Dieses doppelte moralische Maß folgt einer tief verankerten Gynozentrik, die Frauen schützt – selbst vor Konsequenzen. Doch was bedeutet das für die Opfer? Und für eine Gesellschaft, die sich Gleichheit auf die Fahne schreibt?