Kategorie: Allgemein
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Charakterfehler rebranden – Diagnose statt Verantwortung
Früher nannte man Dinge beim Namen: Betrug war Betrug, Rücksichtslosigkeit war Rücksichtslosigkeit, Faulheit war Faulheit. Heute nennen wir sie Diagnosen. Nicht, weil wir klüger geworden sind – sondern weil wir Konflikte scheuen, Verantwortung scheuen und uns moralische Unbequemlichkeiten gern wegdiagnostizieren. Vom miesen Charakter zur klinischen Erklärung: Die wunderbare Welt der Diagnosen.
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Warum Linke die Realität gerne umdeuten – und sich damit kaum noch von der Rechten unterscheiden
Wer denkt, Politik sei nüchtern und faktenbasiert, hat noch nie linke Diskurse verfolgt. Realität wird hier wie Knete geformt – solange sie ins eigene Narrativ passt. Besonders sichtbar wird das beim Umgang mit Zahlen. Fakten nach Bedarf: Australische Touristen, Schweizer Austauschstudenten… und immer Männer Linke Diskurse führen sie nicht als „gefährlichste Bevölkerungsgruppen“ an, aber es…
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Identität statt Verantwortung – die neue gesellschaftliche Erzählung
In Prinzessinnenland entsteht gerade ein neues gesellschaftliches Selbstverständnis, das sich leise, aber konsequent von jeder Form persönlicher Verantwortung verabschiedet. Diagnosen – ob Autismus, ADHS, Trauma oder sonst ein Etikett – werden nicht mehr als medizinische Beschreibungen verstanden, sondern als identitäre Schutzschilde, die jedes Verhalten moralisch unangreifbar machen sollen. Das Prinzip dahinter ist durchschaubar: Wenn meine…
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Warum Frauen Männer nicht mehr brauchen – und warum Männer endlich aufhören müssen, nützliche Idioten zu sein
Die Welt hat sich verändert. Radikal. Frauen brauchen Männer nicht mehr. Punkt. Kein romantisches Gerede, kein „Aber tief drin wollen sie doch…“. Nein. Technologie, industrielle Revolution und der Sozialstaat haben das alte Versorgungsmodell pulverisiert. Technologie: Das Ende der Muskeldiktatur Körperkraft war einmal männliches Kapital. Der Bauer, der Krieger, der Arbeiter – ohne ihn ging nichts.…
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Wie die Guten gelernt haben, wertem von unwertem Leben zu trennen
Es ist eine der großen Ironien unserer Zeit: Ausgerechnet jene, die mit Pathos für „Diversität, Toleranz und Inklusion“ antreten, haben ein erstaunliches Talent darin entwickelt, Menschen in Kategorien einzuteilen – in Wertvolle und Wertlose. Natürlich nennt es niemand so. Die Sprache der Woke-Community ist sanft, fast pastoral. Da ist von „Sensibilisierung“ die Rede, von „Safe…
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Blödsein ist das neue Cool – Wann wurde Dummheit eigentlich ein Statussymbol?
Es gab mal eine Zeit, da war Bildung ein Ideal. Wissen bedeutete Einfluss. Denken bedeutete Tiefe.Heute wirkt all das: verdächtig.In einer Welt der knappen Aufmerksamkeit und schnellen Urteile hat sich eine neue Währung etabliert: die demonstrative Dummheit. Nicht mehr als Makel – sondern als Masche. Als Pose.Und manchmal: als bewusst eingesetzte Strategie. Die neue Coolness…
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Die Endlosschleife der Schuld – Warum der Feminismus nicht abschließen kann
Männer denken linear. Frauen fühlen zirkulär. Das ist natürlich eine Vereinfachung – aber eine, die im Kern einiges erklärt. Zum Beispiel, warum die moderne feministische Erzählung nie zu einem Punkt kommt. Warum kein Ziel erreicht, kein Konflikt abgeschlossen, keine Entschuldigung je angenommen wird. Warum Männer, selbst wenn sie heute alles „richtig“ machen würden, trotzdem nie…
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Wenn Journalismus zur Selbsterfahrung wird – die Y-Kollektiv-Reportage „AfD-Wähler und Geflüchtete – Wut oder Verzweiflung?“
Die Reportage „AfD-Wähler und Geflüchtete – Wut oder Verzweiflung?“, veröffentlicht vom Y-Kollektiv und abrufbar in der ARD-Mediathek, will nach eigenen Angaben „platten Klischees“ über Ostdeutsche und Ausländer auf den Grund gehen. Eine Journalistin, Lena Elfers, reist für zehn Tage in eine ostdeutsche Kleinstadt, um zuzuhören, zu verstehen, Brücken zu bauen. Soweit der Anspruch. Was aber…
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„We listen and we don’t judge“
Warum diese Floskel keine Empathie zeigt – sondern infantile Machtansprüche tarnt. Es klingt so schön. So weich. So progressiv. So unfassbar zeitgeistig: „We listen and we don’t judge.“Ein Mantra, das mittlerweile auf jedem Instagram-Kachelzitat, jedem Podcast-Intro und jeder Teamkultur-Folie steht. Aber was steckt eigentlich dahinter? Was soll das heißen – wir hören zu, und wir…
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Jennifer Weist, das Buch „nackt“ – und ein mediales Trauerspiel im Wohlfühl-TV
Willkommen im Prinzessinnenland, wo jedes Schniefen zur strukturellen Gewalt wird, Empörung als Beweismittel gilt – und ein Rauswurf aus der NDR-Talkshow zur Krönung feministischer Relevanz gereicht. Unser heutiger Star im Betroffenheitszirkus: Jennifer Weist. Ex-Popstar, Neu-Autorin, Daueraktivistin – und offensichtlich eine PR-Maschine auf zwei Beinen. Ihr Buch nackt ist der Versuch, schonungslos mit der eigenen Geschichte…
