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Der intersektionale Blindflug: Wenn Ideologie die Realität frisst

Willkommen im „Prinzessinnenland“ – einem Ort, an dem wir uns eigentlich geschworen hatten, dass keine Frau mehr vor dem Drachen kuschen muss. Doch werfen wir einen Blick aus dem Fenster der feministischen Festung, stellen wir fest: Wir haben ein Problem. Und zwar eines, das so groß ist, dass die akademische Elite der 4. Welle Feminismus beide Augen fest zudrücken muss, um es nicht zu sehen.

Die selektive Lupe: Restekrümel vs. Vorschlaghammer

Es ist eine faszinierende psychologische Leistung: Mit einer Hochleistungs-Lupe suchen Aktivistinnen in DAX-Vorständen nach den letzten „Restekrümeln“ eines sterbenden westlichen Patriarchats. Jedes falsche Pronomen wird zum Staatsverbrechen. Eine falsch eingeräumte Geschirrspüler? Vorstufe zur Partnerschaftsgewalt. Der weiße, westliche Mann steht unter moralischem Dauerfeuer.

Doch während man sich am „Gender-Gap“ im Kleingartenverein abarbeitet, rollt durch die Hintertür ein Patriarchat herein, das keine Lupe braucht. Es kommt mit dem Vorschlaghammer. Es ist tief verwurzelt in Kulturen, in denen die Gleichberechtigung der Frau nicht einmal als Fußnote existiert.

„Femizid“ – Die große sprachliche Müllhalde

Früher sprach man verharmlosend von „Familiendramen“. Heute hat der intersektionale Feminismus ein neues Wort gefunden, das zwar radikaler klingt, aber denselben Zweck erfüllt: Verschleierung.

Der Begriff Femizid ist zur großen Klammer für alles geworden, was man nicht genau benennen will.

  • Wenn ein Clan-Mitglied seine Schwester wegen der „Ehre“ hinrichtet: Femizid.
  • Wenn ein abgewiesener Asylbewerber aus einer zutiefst frauenfeindlichen Sozialisation heraus zusticht: Femizid.
  • Wenn der deutsche Rentner im Affekt seine Frau nach 50 Jahren Ehe tötet: Femizid.

Indem man alles unter diesen einen Begriff subsumiert, löscht man die spezifischen Ursachen aus. Es ist die perfekte Methode, um das importierte, archaische Patriarchat unsichtbar zu machen. Wenn alles nur „allgemeine Männergewalt“ ist, muss man sich nicht mit den hässlichen Realitäten der misslungenen Integration und kulturellen Frauenfeindlichkeit auseinandersetzen.

Die moralische Umverteilung

Das Absurdeste an dieser Entwicklung: Die „Schuldzinsen“ für diese Taten werden kollektiv dem westlichen Mann auf den Deckel geschrieben. Da man die Täter aus Angst vor „Stigmatisierung“ nicht als Teil einer spezifischen Kultur benennen darf, bleibt nur das Geschlecht übrig.

Das führt zu einer bizarren Täter-Opfer-Umkehr des Schutzes: Intersektionale Politikerinnen decken Gruppenvergewaltigungen oder schauen bei religiös motivierter Gewalt weg, um „rassistische Narrative“ zu vermeiden. Sie schützen die Reputation der Tätergruppe auf dem Rücken der Opfer.

Fazit: Universalismus oder Untergang

Ein Feminismus, der nur dort mutig ist, wo es keinen Widerstand gibt – beim Kampf gegen den ohnehin schon gezähmten westlichen Mann –, ist nichts weiter als ein Lifestyle-Accessoire. Wer den Begriff „Femizid“ als Nebelkerze benutzt, um die archaische Gewalt in unseren Straßen nicht beim Namen nennen zu müssen, hat den Schutz der Frauen längst aufgegeben.

Wenn wir nicht zurückkehren zu einem Universalismus, der Gewalt völlig ungeachtet der Herkunft des Täters brandmarkt, dann wird das „Prinzessinnenland“ bald ein sehr dunkler Ort sein.

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